HUGO BOSS XP | Web3 Kundenbindungsprogramm angekündigt

Nachdem Starbucks Ende März überraschend sein beliebtes Web3 Kundenbindungsprogramm Odyssey eingestellt hat, schickt sich HUGO BOSS mit HUGO BOSS XP an, diese Lücke zu füllen. Ob es eine ähnlich gute Erfahrung wie bei Starbucks wird, bleibt abzuwarten. Der Ansatz gefällt jedenfalls auf den ersten Blick, denn die bestehende Kunden App wird genutzt und integriert traditionelle Loyalty-Funktionen wie Level und Punkte mit Blockchain-basierten Elementen und markiert damit einen mutigen Schritt in die Zukunft der Kundeninteraktion. Mitglieder des Programms können durch ihre Einkäufe und andere Interaktionen über verschiedene Kanäle und Marken hinweg Tokens (NFTs) sammeln und einlösen. Diese Tokens dienen als Schlüssel, um exklusive Produkte, einzigartige Markenerlebnisse und zusätzliche Angebote der Marken BOSS und HUGO als auch von Sponsoring- und Kooperationspartnern freizuschalten.

Strategische Bedeutung von HUGO BOSS XP und Zukunftspläne

Oliver Timm, Chief Sales Officer bei HUGO BOSS, unterstreicht die strategische Bedeutung des neuen Programms: "Mit unserem neuen Mitgliedschaftsprogramm heben wir das Engagement unserer Kunden auf eine neues Level. Damit stärken und erweitern wir die Interaktion zwischen ihnen und unseren Marken. Zudem steigern wir den Lifetime Value unserer Kunden und treiben unser profitables Wachstum voran, indem wir die Beziehung zu unseren Kunden vertiefen. HUGO BOSS XP verfolgt einen starken, kundenzentrierten Ansatz und zahlt auf unserer Vision ein, die weltweit führende, technologiegetriebene Premium-Modeplattform zu werden."

HUGO BOSS XP | Web3 Kundenbindungsprogramm angekündigt

Die erste Version von HUGO BOSS XP wird im Juni in Großbritannien eingeführt. Ziel ist es, in den nächsten Jahren das bisherige Kundenbindungsprogramm HUGO BOSS Experience komplett auf XP umzustellen, weitere Länder werden selbstverständlich folgen. Bestehende Mitglieder werden nahtlos in das neue Programm überführt. Im Einklang mit der Zwei-Marken-Strategie des Konzerns können die Kundinnen und Kunden das Programm entweder über BOSS XP oder HUGO XP erleben. Beide Markenwelten haben eine vierstufige Levelstruktur, die u.a. Zugang zu speziellen Events und Premium-Services bietet. Der Mitgliedsstatus wird auf der Grundlage der Ausgaben über Marken und Kanäle hinweg aufgewertet und für mindestens zwei Jahre aufrechterhalten, ähnlich wie bei Vielfliegerprogrammen.

Tokenisierung für hyperpersonalisierte und lokalisierte Erlebnisse

HUGO BOSS XP zielt nicht nur darauf ab, neue Kunden zu gewinnen, sondern auch bestehende Kundenbeziehungen zu vertiefen und auszubauen. So können Mitglieder beispielsweise den BOSS Frequent Visitor Token freischalten, indem sie sich mit ihrem Smartphone an verschiedenen Stellen im Store einchecken und so Zugang zu speziellen Produkten erhalten. Dies ermöglicht es dem Verkaufspersonal, einen noch persönlicheren Service zu bieten, indem Informationen auf den Geräten der Verkäufer angezeigt werden. Ähnliches haben wir uns bereits in der Vergangenheit für Flagship Stores wie die von Adidas und Nike vorgestellt, basierend auf dem ALTS by adidas Event in New York. Ein weiteres Beispiel ist der HUGO BLUE Token, der HUGO BLUE Kunden mit digitalen Wearables belohnt. Das Programm sieht auch markenspezifische Token vor, die Co-Creation-Möglichkeiten und andere exklusive Vorteile wie Zugang zu maßgeschneiderten Outfits und Besuche in der HUGO BOSS Zentrale beinhalten.

Fazit zu HUGO BOSS XP

Da HUGO BOSS XP noch nicht gestartet ist, kann natürlich noch keine Bilanz gezogen werden. Wir sind aber sehr gespannt und optimistisch, dass HUGO BOSS durch den innovativen Einsatz von Blockchain- und Web3-Technologien die Kundenbindung neu denkt und sich als technologiegetriebenes Modeunternehmen positioniert. Spannend wird sein, inwieweit die Plattform am Ende offen sein wird und z.B. die verschiedenen Token auch frei gehandelt werden können.

 


The Dortmund Collection | UEFA EURO 2024 NFTs der Stadt Dortmund

The Dortmund Collection | UEFA EURO 2024 NFTs der Stadt Dortmund

Als - nach unseren Recherchen - bislang einzige Kommune weltweit hat die Stadt Dortmund als Host City der UEFA EURO 2024 mit The Dortmund Collection insgesamt 8 NFT-Kollektionen herausgegeben, die als Free Mint angeboten werden. HW/P hat zusammen mit der beauftragten Agentur Neovaude für die Stadt Dortmund an diesem Projekt gearbeitet. Das war durchaus eine Herausforderung, denn zwei in Dortmund spielende Nationen mussten in den Playoffs ermittelt werden und standen erst Ende März fest. Und natürlich muss alles auch von der UEFA abgesegnet werden. Umso mehr freuen wir uns, dass die Kollektionen jetzt draußen sind und auch schon Anklang gefunden haben.

Insgesamt wird es bis zu 10.000 NFTs geben, angelehnt an die klassische Zahl für PFP Kollektionen, wobei es sich hier nicht um eine PFP Kollektion handelt, sondern die Gestaltung sich an klassischen Fußballsammelbildern orientiert. Oben links strahlt das offizielle Host City Logo der UEFA, was den offiziellen Charakter der Kollektion noch einmal deutlich unterstreicht. Der Rest wird beim Mint generiert und setzt sich aus verschiedenen Traits zusammen, die am Ende eine Figur vor einem Hintergrund ergeben. Neben einigen Überraschungen haben wir auch die beiden offiziellen Botschafter der Host City Dortmund, Annike Krahn und Roman Weidenfeller, mit an Bord. Im Hintergrund finden sich bekannte Wahrzeichen der Stadt Dortmund wie das Stadion und das Fußballmuseum. Und wenn die Figur ein Accessoire hat, dann darf man sich auf den Nutzen freuen - denn im Nachgang gibt es noch die eine oder andere Überraschung, wo der NFT eingelöst werden kann.

Der IT-Standort Dortmund

Die 10.000 NFTs sind in 8 Sammlungen zu je 1.250 NFTs aufgeteilt. Jeweils eine für jede der sieben Nationen [Frankreich, Italien, Portugal, Polen, Türkei, Albanien und Georgien], die bei der EURO 2024 in Dortmund ein Spiel haben werden, und natürlich für Deutschland. Jeder kann sich also vorab für ein Land entscheiden oder einfach alle 8 minten. Mehr geht - theoretisch - nicht, denn der Mint ist auf 1 Stück pro Wallet begrenzt. Die NFTs liegen auf der Ethereum Blockchain und benötigen als Free Mint nur die Plattformgebühr und das entsprechende Gas, was natürlich je nach Auslastung der Blockchain variiert. Das bedeutet, dass jeder, der einen NFT minen möchte, eine Wallet und etwas Ethereum benötigt, um das Mining durchzuführen. Wir haben hier konkret kryptoerfahrene oder zumindest interessierte Nutzer in den 8 Ländern angesprochen und wollten damit auch auf den Technologiestandort Dortmund aufmerksam machen. Hier passiert viel und vielleicht wird der eine oder andere in z.B. Albanien auf Dortmund aufmerksam, schaut sich das mal an und findet vielleicht sogar einen Job in der Stadt oder studiert in Dortmund. Und erinnern wir uns, das Internet hat in Deutschland seinen Ursprung in den Rechenzentren der Universitäten Karlsruhe und Dortmund. Und wo sind die Standorte von HW/P?! Hier schließt sich ein Kreis, den man sich nicht hätte ausdenken können.

Hier sind die Links zu den Mints der einzelnen Kollektionen:

Achim auf der Pressekonferenz der Stadt-Dortmund

Präsentation der "Dortmund Collection"

Im Rahmen der Zusammenarbeit haben wir auch an der Bewerbung des Projekts mitgewirkt und tun das auch weiterhin. Den Startschuss gab Achim am 30. April auf der Pressekonferenz der Stadt Dortmund, wo er das Projekt offiziell vorstellen und Fragen beantworten konnte. Leider gab es im Livestream ein technisches Problem mit dem Mikro am Rednerpult, sodass nicht alles im Netz zu hören war und auch die Aufzeichnung auf YouTube dieses Problem hat. Fast schon ironisch, dass es den Aussetzer beim technischsten aller Themen der Pressekonferenz gab.
 
https://www.youtube.com/watch?v=pmC3ikQeUrQ

Danach haben wir Anfang Mai im Rahmen des Dortmunder Stadtfestivals DORTBUNT und dem zugehörigen Livestream DORTBUNT.live unser drittes Degen Breakfast im Clubraum der Galopprennbahn Dortmund veranstaltet. Das haben wir mit einer Liveaufnahme unseres Podcasts verbunden, wo wir natürlich auch darüber gesprochen haben. Das Ganze war als großes Community-Treffen aufgesetzt und wir freuen uns, dass neben Web3 Interessierten und der ALL IN NFT Community auch Neugierige und bislang NFT-Unbedarfte den Weg in diese tolle Location gefunden haben. Nachts sind wir dann noch ins Dortmunder U gefahren und Daniel hat zusammen mit Hubertus von Neovaude den Stream des aufgezeichneten Podcasts eingeleitet und mit Moderatorin Melek Balgün über das Projekt gesprochen. Wir werden den kompletten Podcast natürlich auch noch im Nachgang als Audiospur veröffentlichen. Schaut dafür einfach bei unseren Podcasts rein.
 
https://www.youtube.com/watch?v=WMPavixy_9E

Am nächsten Morgen bzw. ein paar Stunden danach waren wir erneut im Dortmunder U und Achim konnte die frühaufstehenden Zuschauenden von DORTBUNT.live über das Projekt informieren. Dabei hat er auch den Moderator Matthias Bongard zum Thema NFT abgeholt und wir sind gespannt, ob der auch geminted hat.
 
https://www.youtube.com/watch?v=1pdM3GDoIhI


9dcc Pop-Up Store in Soho - NINES

NINES | Das Proof of Presence Programm von 9dcc

Als Gmoney den 9dcc Pop-Up Store in Soho zur der NFT.NYC ankündigte, dachten wir, dass dies nur eine Fortsetzung der Präsentation der ersten 9dcc Kollektion sein würde, wie wir sie während der NFT Paris gesehen hatten. Dort wurden die Stücke an Puppen auf der Messe präsentiert und wir haben bereits in unserem Podcast über die Vielfalt der Collection gesprochen. Nun konnten die verschiedenen Stücke - in vielen Fällen noch Muster - auch in einer Boutique-Umgebung anprobiert werden. Der Pop-Up Store in Soho wurde dafür entsprechend ausgestattet und lockte an zwei Tagen mit einer Aktion, bei denen die ersten 200 Besucher beim Scannen einer 9 einen Airdrop von 2.500 $DEGEN Token erhielten. Das reicht während der NFT.NYC allemal, so dass sich zur Eröffnung um jeweils 11 Uhr schnell eine Schlange vor Ort bildete. Nach dem scannen der 9 bekam man am Tag ein NINES NFT, wobei noch niemand die ganze Geschichte dahinter am ersten Tag kannte. Das änderte sich am zweiten Tag morgens, als Gmoney und 9dcc auf ihren Social Media Kanälen den Start von NINES ankündigten.

NINES ermöglicht ein konsistentes digitales Markenerlebnis

Was ist NINES? Kurz gesagt ersetzt NINES die beliebten POAPs, die viele auf der NFT Paris bereits vermisst haben. Durch die Entwicklung eines eigenen Proof of Presence Programms ist 9dcc nun in der Lage, ein konsistentes Markenerlebnis zu bieten und das Programm in Zukunft eigenständig weiterzuentwickeln. Achim hatte vor Ort die Möglichkeit mit Gmoney und seinem Team zu sprechen und NINES persönlich auszuprobieren.

Gmoney spricht mich Achim Hepp im 9dcc Pop-Up Store in Soho

Von Anfang an war das Thema Vernetzung durch die Verknüpfung digitaler Möglichkeiten über die NFC-Technologie ein zentrales Thema bei 9dcc und die am Markt verfügbaren Web3-Technologien wurden genutzt. Diese haben jedoch ihre Grenzen und man hat mögliche Weiterentwicklungen nicht selbst in der Hand, was für das Markenerlebnis wichtig ist.

"Wenn wir mit Marken interagieren, sollte dies ein durchgängiges Markenerlebnis sein, und deshalb haben wir NINES geschaffen." - Gmoney

Die Entwicklung von NINES zum Start der Collection 01 ermöglicht nun von Anfang an dieses Markenerlebnis, das dem Anspruch der Marke 9dcc gerecht wird. Natürlich steht das Produkt, also die Mode und die Kleidungsstücke, an erster Stelle, man will etwas schaffen, das die Leute tragen wollen, und ihnen dann ein digitales Erlebnis bieten, das Web2 nicht bieten kann.

NINES ausprobiert und angepasst

NINES kommt erst einmal , man kann seine NINES selbst personalisieren und der Claim-Prozess funktioniert ähnlich wie bei einem POAP. Man scannt den entsprechenden Tag des 9dcc Kleidungsstückes mit dem Smartphone und klickt dann auf COLLECTNINES und gibt seine Wallet Adresse an.

9dcc NINES Profil

Zur Personalisierung gelangt man über einen Link direkt unter dem Claim-Button. Bis zur Personalisierung gibt es einen Platzhalter, danach wird jedes hochgeladene Bild - auch animierte GIFs sind möglich - mit einem Rahmen versehen. In seinem Profil kann man seine Kontaktdaten und Social Media Links hinterlegen und sich so mit anderen Holdern vernetzen.

9dcc NINES Gamification

Gamification bleibt ein wesentlicher Bestandteil des 9dcc und so gibt es auch bei NINES mehrere Leaderboards. Zusätzlich können Badges gesammelt werden, wobei es hier unterschiedliche Voraussetzungen gibt. Beispielsweise bekommt man einen Badge, wenn man in den Top 25 ist oder wenn man vor Ort in New York im Pop-Up Store war.

Unser Fazit zu NINES

Auch wenn wir die POAPs lieben und selbst in vielen Kundenprojekten einsetzen, macht es für 9dcc im Sinne der Markenerfahrung durchaus Sinn, auf ein eigenes Protokoll zu setzen. Bisher gefällt es uns sehr gut, auch wenn es hier und da noch ein paar kleine Bugs gibt. So muss man derzeit noch einige Seiten neu laden, damit die Inhalte eines Profils geladen werden und es gibt auch noch keine native Möglichkeit am Desktop sein Profil zu bearbeiten oder andere Profile anzusehen. Aktuell gibt es noch die bereits bekannte 9dcc Oberfläche. Dies wird sich sicherlich in den nächsten Tagen und Wochen ändern und alles zusammenwachsen. Wir sind auf jeden Fall gespannt, was bei NINES und 9dcc noch kommt und werden hier darüber berichten und in unserem Podcast darüber sprechen.


HeyMint - zum Smart Contract mit No-Code!

Für ein aktuelles Kundenprojekt wurden wir mit der Auswahl eines No-Code-Tools zur Erstellung einer NFT-Kollektion für die kollaborative Entwicklung beauftragt. Unser Kunde möchte sich aktiv an der Erstellung des Smart Contracts beteiligen und die Kollektion vorab testen. Dafür haben wir verschiedene Tools und Plattformen getestet und uns für HeyMint entschieden. Warum? Das haben wir hier einmal zusammengestellt.

Anforderungen an HeyMint

Neben der aktiven Mitarbeit unseres Kunden waren folgende Punkte ausschlaggebend für die Wahl von HeyMint. Zu Beginn des Projekts war noch nicht klar, ob es eine große oder mehrere kleine Kollektionen geben würde. Auch die Blockchain war zu Beginn noch unklar, ob wir auf Ethereum oder eine Layer 2-Lösung wie Polygon oder Base gehen würden.

Im Bereich des Artworks gab es eine große Excel-Tabelle, die zeigte, welche Layer wie zusammenspielen. Natürlich in der Theorie. Die entsprechenden Artworks wurden im Grafikprogramm von der Kreativabteilung erstellt. Hier war uns in der Projektarbeit sehr wichtig, dass wir die Reihenfolge der Layer und die Verteilung (Rarität) pro Layer gemeinsam mit der Kreativabteilung frei gestalten konnten. Außerdem war es sehr wichtig, Regeln für die Kollektion aufzustellen, z.B. welche Merkmale pro Layer schließen sich im Zusammenspiel aus, welche kommen nur im Zusammenspiel vor, etc.

Und natürlich spielen auch die Kosten eine wichtige Rolle. Was kostet uns das Tool? Was kostet uns das Deployment? Welchen Schnitt pro NFT macht das Tool? Und hier liegt ganz klar einer der Vorteile gegenüber anderen Lösungen wie PREMINT oder Bueno. HeyMint ist kostenlos in der Nutzung, nimmt keine Kosten für die Erstellung eines NFT, keinen Cut beim Primärverkauf etc. - Lediglich eine Gebühr von 0.0007 ETH (zusätzlich zu den Gaskosten) pro Mint/Benutzer geht an HeyMint.

Zusammenfassend ergeben sich daraus folgende Anforderungen für uns an HeyMint:

  • Variable Kollektionsgröße
  • Auswahl verschiedener Blockchains wie Ethereum, Polygon und Base
  • Kontrolle der Rarität und Regeln für die Generierung der NFTs
  • Flexible Kostenstruktur

Mein Fazit zu HeyMint

HeyMint war der letzte Kandidat in unserer Testreihe und kam erst durch einen Tipp in letzter Sekunde ins Spiel. Ich war von der ersten Sekunde an begeistert.

HeyMint läuft komplett im Browser, was die Abstimmung wie Infrastruktur ob PC oder Mac - gibt es das Tool überhaupt pro System - komplett obsolet macht. Der Login erfolgt bequem über einen Google Account.

Alle unsere oben genannten Anforderungen werden von HeyMint vollständig abgebildet. Die UX ist selbsterklärend und erfordert keine aufwendige Einarbeitung. Es gibt eine klare Struktur für die einzelnen Anforderungen, so dass man sich leicht in den jeweiligen Bereichen zurechtfinden kann. Die Anwendung ist einfach in zwei Bereiche aufgeteilt, Artwork und Smart Contract. Im Bereich Artwork nimmt man alle visuellen und Artwork-relevanten Einstellungen wie Regeln und Rarität vor und im Bereich Smart Contract pflegt man die übergeordneten Einstellungen wie Kollektionsgröße, Blockchain, etc.

Abschließend muss man natürlich sagen, dass der Preis bei Kundenprojekten immer eine Rolle spielt und das ist als Sahnehäubchen ein unschlagbares Argument für HeyMint.

Eine vollständige Auflistung aller Merkmale findet sich übersichtlich gegliedert in einer Vergleichstabelle auf der Website von HeyMint. Ich bin begeistert und kann HeyMint bedingungslos empfehlen 💛


Blockchains und der hohe Energieverbrauch | Ein Mythos?

Auch im Jahr 2023 treffen wir leider immer noch auf viele Vorurteile und falsche Sichtweisen zum Thema Blockchain, die leider immer noch ihren Weg in Vorträge auf Veranstaltungen und in Veröffentlichungen finden. So werden diese natürlich immer weitergetragen, ohne dass sich in den meisten Fällen jemand die Mühe macht, diese einmal zu hinterfragen und zu schauen, wie der aktuelle Stand der Dinge ist.Read more


Uptrip | Lufthansa NFTs auf Polygon handelbar

Uptrip | Lufthansa NFTs auf Polygon handelbar

Im Juli dieses Jahres schrieben wir über das Kundenbindungsprogramm Uptrip der Lufthansa. Das Programm war bereits im März gestartet, aber erst im Mai war es uns aufgefallen. In der Vielfliegercommunity war es bereits ein Thema, aber in der Web3-Welt war es noch relativ unbekannt. Das hat sich nun geändert. Uptrip hat einen wichtigen Schritt gemacht und die NFT Sammelkarten, die bereits auf der Polygon Blockchain existierten, nun auch handelbar gemacht. In der App kann man nun ein Wallet verknüpfen und die Sammelkarten in dieses claimen.Read more


Floor App

Floor App ermöglicht In-App Käufe für NFTs

Wer sich mit dem Thema NFTs beschäftigt, kommt früher oder später auch mit dem Thema Floor in Berührung – der Floor ist der Preis, zu dem ein NFT aktuell am niedrigsten gehandelt wird.

Auch wir von HWP haben uns intensiv mit diesem Thema beschäftigt und wollten ein Tool, das uns den Floor unserer Sammlung anzeigt. Dazu haben wir selbst mit verschiedenen APIs von OpenSea, LooksRare und Etherscan experimentiert, herausgekommen sind Anfang 2021 unsere browserbasierten Beta-Tools Floortracker und Floorgate.

Für den Anfang und unsere Tests waren diese Experimente ausreichend, doch stießen wir ohne weiteren Programmieraufwand sehr schnell an die Grenzen. Etwa zur gleichen Zeit sind zwei Tools entstanden, die inzwischen zusammengewachsen sind. Die Floor App für iOS und Google Play und das browserbasierte Tool WGMI.io. Wir waren vom damaligen Leistungsumfang begeistert, haben dann unsere eigenen Tests vernachlässigt und sind sehr früh auf die Floor App umgestiegen.

Was ist die Floor App genau?

In erster Linie verwalte ich mit der Floor App meine persönliche NFT-Sammlung. Dazu kann ich beliebig viele Wallets in der App verknüpfen. Um die App derzeit nutzen zu können, benötige ich entweder einen Genesis 1-3 Token von Floor oder einen Invite Code. Man braucht nicht für jedes Wallet einen Token oder einen Invite Code, sondern es genügt ein Zugang und man kann beliebig viele Adressen (ja, auch fremde, aber das macht keinen Sinn, wenn man seine Portfolio tracken will) verknüpfen.

Wenn man alle seine Adressen erfolgreich verknüpft hat, erhält man einen guten Überblick über sein aktuelles Portfolio. Hinweis: Ich habe im Screenshot den Privacy Modus aktiviert, ohne diesen bekommt man noch genaue Details, wie viel das Portfolio und die einzelnen Kollektionen in Ethereum (und FIAT) wert ist.
Auch der Header meiner App wurde bereits geändert, worauf wir weiter unten im Abschnitt über In-App-Käufe eingehen werden.

In-App Käufe

Wie bereits mehrfach in unserem Podcast erwähnt, ist der Handel und Kauf von NFTs im Apple App Store und Google Play Store derzeit nicht möglich.

Die Floor App hat hier einen eleganten Weg gefunden, mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

  1. Man kann über In-App Käufe NFTs erwerben und diese direkt mit einer hinterlegten Kreditkarte bezahlen
  2. Zusätzlich zum NFT erhält man einen Skin für die Floor App, um diese optisch an den NFT anzupassen
  3. Ausgewählte Künstler der ICONS Serie, 10 in Serie 1, werden gefeatured
  4. Neues Feature für die App – ICONS

Und wie funktioniert das Ganze nun?

Gegenwärtig wird jede Woche ein anderer Künstler in der ICONS-Serie vorgestellt und man hat eine Woche Zeit, das NFT zu kaufen. Danach kommt der nächste Drop mit dem nächsten Künstler oder die Serie ist beendet.
Die jeweiligen Drops werden über den Discover Tab der Floor App zur Verfügung gestellt. Man wählt das NFT aus, bestätigt den In-App-Kauf und hat sofort den neuen Skin in der Floor App zur Verfügung.

Und jetzt kommt der Clou, mit dem die Floor App die strengen Richtlinien der jeweiligen App-Stores in Bezug auf NFTs „umgeht“. Man kauft über den In-App-Kauf den App-Skin und hat nun das Recht, den NFT zu beanspruchen. Dazu kann man alle verknüpften Wallets auswählen und bekommt den NFT bequem per Airdrop in das vorher ausgewählte Wallet geschickt.

Wir denken, dass dies eine großartige Lösung ist, um NFTs direkt aus der Floor App über In-App-Käufe zu erwerben. Als Bonus kann ich meine App mit den gekauften Skins individuell gestalten und für die Floor App Macher ist das Sammeln der ICONS gleichzeitig eine sehr gute Möglichkeit der Kundenbindung. Über das Thema Kundenbindung haben wir hier übrigens schon mehrfach berichtet.

Zum Schluss noch ein paar Screenshots, die zeigen, wie man die App personalisieren kann und wo man den Button findet, um den NFT zu beanspruchen.

Wer noch einen Invite Code für die Floor App benötigt, kann uns gerne über unsere verschiedenen Kanäle kontaktieren.


Der Sparkassen NFT | Wer ist Toni Token?

In einer langen Nacht Anfang dieses Jahres bin ich auf Toni Token gestoßen. Irgendwo im Internet, auf irgendeiner Kryptoseite. Ein NFT der Sparkasse? Ein Sparschwein namens Toni Token? Was für ein grandioser Name! Warum wusste ich davon nichts? Und warum gab es kein Handelsvolumen auf OpenSea? Ich hatte mehr Fragezeichen im Kopf als Antworten.

Nun war ich neugierig und stürzte mich in den folgenden Stunden, Tagen und Wochen in die Tiefen des Internets. Ich wollte mehr wissen. Mehr über Toni, mehr über die Hintergründe und eigentlich wollte ich tief in meinem Herzen selbst einen Toni Token NFT haben. Leider wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass es dazu nie kommen wird.

Aber der Reihe nach. Nach meiner Entdeckung habe ich das gemacht, was die meisten machen würden, ich bin auf Twitter gegangen - damals hieß das noch so - und habe nach Antworten gefragt. Wer weiß was? Weiß GaryVee vielleicht was?

Es gab keine Antworten. Nada. Null. Nil. In den folgenden Wochen sprach ich mit Daniel mehrmals in unserem Podcast über Toni, wir twitterten und bekamen sogar das eine oder andere Like von einem Sparkassen-Account. Aber keine Antworten auf all unsere Fragen zu Toni Token. Also haben wir weiter gegoogelt und recherchiert.

Weltspartag ist NFTag

(👆🏼 Ja, das hat die Sparkasse selber so geschrieben)

Bei der Sparkasse bzw. der S-Payment GmbH wurden wir fündig. Zum Weltspartag 2022 - die Webseite weltspartag-nft.de ist leider mittlerweile abgeschaltet - am 28. Oktober präsentierte der Sparkassenverband Westfalen-Lippe mein geliebtes Sparschwein ... Toni Token! Ein auf 1.000 Stück limitiertes NFT, herausgegeben von der Sparkasse an Ennepe und Ruhr, der Sparkasse Märkisches Sauerland und der Sparkasse Dortmund. Die Sparkasse Dortmund? WTF! Direkt vor meiner Haustür war Toni Token am Start und ich hab es nicht gemerkt?! Und anscheinend auch viele der anvisierten Zielgruppe nicht. Denn statt der angestrebten 1.000 Tonis gibt es nur 387 Stück. Und die gehören nur 379 Besitzern. Da hat also jemand sogar mehr als einen Toni Token. 😉 Blöd nur, dass das nichts bringt ... denn Toni kann nicht gehandelt werden.

Toni Token - Weltspartag ist NFTag Kopie

Toni Token ist ein SBT

Toni Token ist kein NFT im üblichen Sinne, sondern ein SBT. Ein so genannter Soulbound Token. Wer in die Details einsteigen möchte, kann dies in einem 2022 veröffentlichten Whitepaper von Vitalik Buterin, Glen Weyl und Puja Ohlhaver tun. Kurz gesagt ist ein Soulbound Token im Gegensatz zu einem normalen NFT nicht übertragbar. Nach dem Erwerb ist er dauerhaft an eine Wallet gebunden. Er kann also nicht verkauft oder an andere Personen weitergegeben werden. Die Technologie ist daher ideal, um beispielsweise einen Identitätsnachweis oder andere Belege fest an einen Besitzer zu binden. Das würde hier aber zu weit führen und ist ein Thema für einen anderen Artikel. Inwieweit ein SBT anstelle eines normalen NFT für Toni Token sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt und kann natürlich diskutiert werden.

 

https://www.youtube.com/watch?v=XkTZuPT6-9k

Das Utility von Toni Token

Wie jedes solide NFT hat auch dieser SBT bzw. Toni Token einen Zusatznutzen. In diesem Fall handelt es sich um eine gebührenfreie Mastercard Gold für die Kund:innen der drei teilnehmenden Sparkassen. Also für ein Jahr gebührenfrei. Im Prinzip recht überschaubar und unterm Strich ohne große Kosten für die Sparkassen, die dadurch eventuell sogar ein Folgegeschäft generieren, wenn die entsprechende Kreditkarte nach Ablauf des Jahres zu den normalen Gebühren weiterläuft. Hier hätte man vielleicht auch über einen längerfristigen Nutzen nachdenken können, Ideen dazu hätten wir einige.

Was steckt hinter Toni Token?

Am Ende ist es ein Test, was ich im Prinzip auch sehr gut finde! Kudos für die Innovationsbereitschaft der Sparkassen, die ja nicht unbedingt als Innovationsmotor gelten. Das hätten die meisten wohl nicht erwartet. Prof. Dr. Liane Buchholz, Präsidentin des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe: "Wir wollen mit dieser Aktion den Umgang mit NFT’s testen, denn diese und die dahinterliegende Blockchain-Technologie werden in naher Zukunft eine große Bedeutung erlangen. Das Pilotprojekt der drei westfälisch-lippischen Sparkassen ermöglicht vor allem unseren Mitarbeitern aber auch unseren Kunden Erfahrungen im Umgang mit NFT`s zu sammeln.“

t3n hat einen guten Artikel dazu geschrieben. Dort wurde auch mit der Community-basierten Agentur Twire gesprochen, die als DAO (Decentralized Autonomous Organization) aufgebaut ist und bei diesem Projekt dabei war. Auch hier wurde auf die geringe Anzahl der Mints hingewiesen, jedoch sagt der Initiator Tobias Weber, Leiter des Innovationslabors Spayce von S-Payment, dass die Anzahl der ausgegebenen NFTs zweitrangig sei, es gehe vielmehr um die Präsenz der Sparkassen in diesem Bereich.

Ist Toni Token schon am Ende?

War das alles? Ich dachte ja, aber dann stießen wir bei weiteren Recherchen für diesen Artikel auf LinkedIn auf folgenden Beitrag von Alexander Durst über das 21. Payment Symposium der S-Payment GmbH am 20. und 21. Juni 2023 in Frankfurt.

Und da stand es schwarz auf weiß: „Infos und die Möglichkeit zur Interessensbekundung für den Toni Token 2023 gibt es hier“. Wir machten innerlich einen Luftsprung und klickten auf den Link, um dann leider enttäuscht zu lesen, dass hier nur die Interessensbekundung der Sparkassen für die Weltspartagskampagne 2023 aufgerufen wurde. Aber was soll's. Toni Token scheint zu leben! Denn aus dieser Abfrage wissen wir bereits folgendes:

Toni Token zum Weltspartag 2023:
* Teilnehmen können alle Sparkassen bundesweit.
* Mit welcher Incentivierung Toni Token in diesem Jahr verbunden wird, ist noch in Abstimmung.
* Das neue Zuhause von Toni Token ist die von der S-Payment entwickelte "Wallet für Digitale Assets", die ab 2024 zur Verwaltung weiterer digitaler Assets Ihrer Kund:innen eingesetzt werden kann.
Aktuell prüft die S-Payment verschiedene Möglichkeiten zur Subventionierung des Toni Token 2023. Sobald die Entscheidung über die Wahl des Utility und gegebenenfalls dessen Subventionierung gefallen ist, wird die S-Payment über die möglicherweise entstehenden Kosten informieren.

Aber es kommt noch besser, denn im Anschluss an das 21. Payment Symposium der S-Payment GmbH fand am 28. und 29. Juni im Sparkassen Innovation Hub in Hamburg der Metaverse 2023 Summit der Sparkassen-Finanzgruppe statt. Und dort gab es einen eigenen Vortrag zum Toni Token, mit eigenem Hashtag #tonitokenfanclub und der Aussicht auf mehr Toni in 2023. Und das Beste? Man kann sich den Vortrag von Tobias Weber (SPAYCE Payment Innovation Lab) in voller Länge auf YouTube anschauen.

 

https://www.youtube.com/watch?v=eNeJEb5Vl_Y

Auch in dieser Präsentation wird noch einmal der innovative Charakter des Projektes hervorgehoben und dass man einfach Lust hat, etwas auszuprobieren und nicht in erster Instanz einen neuen Business Case zu erstellen. Ebenso wurde sehr deutlich, dass man sich sehr bewusst und konkret an eine nicht Web3 affine Zielgruppe wendet und das Projekt ganz klar darauf ausgerichtet ist. Damit ist auch klar, warum Toni im vergangenen Herbst auch kein Thema in der Krypto Bubble war.

Für 2023 wurde in diesem Vortrag die Toni App angeteasert, mit der in diesem Jahr anstelle einer Landingpage der Token verteilt werden soll. Er bleibt weiterhin ein SBT, wird nicht handelbar sein und wird in das Wallet der Sparkassen Finanzgruppe integriert. Warten wir also auf den Oktober und das nächste Kapitel von Toni Token. Ich bin gespannt.

🐷 LONG LIVE TONI TOKEN!
#tonitokenfanclub


Starbucks Odyssey | Update zum Web3 Kundenbindungsprogramm

Starbucks Odyssey | Update zum Web3 Kundenbindungsprogramm

Seit unserem letzten Blog Beitrag im Februar 2023 hat sich beim Web3 Kundenbindungsprogramm Odyssey von Starbucks einiges getan. Zeit also, einen erneuten Blick auf das Programm zu werfen und zu schauen, ob unser positiver Eindruck weiterhin Bestand hat. Zuhörerinnen und Zuhörer unseres Podcast haben schon zwischendurch immer wieder Updates und Neuigkeiten gehört, aber hier nun einmal die letzten 6 Monate kompakt zusammengefasst.

Öffentliche Drops auf Nifty Gateway

Nach den Stamps für die Journeys, die eine Teilnahme am Betaprogramm voraussetzten, gab es zwischenzeitlich auch drei öffentliche Drops auf Nifty Gateway. Wobei "öffentlich" nur theoretischer Natur war, da durch das Vorkaufsrecht in einem bestimmten Zeitfenster die Teilnehmer des Kundenbindungsprogramms profitierten und teilweise die NFTs in diesem Zeitfenster bereits ausverkauft waren.

 

https://www.youtube.com/watch?v=VhD0laeXn84

Die Siren Collection war Mitte März innerhalb von 20 Minuten pro Stamp ausverkauft. Dies zeugt von der Beliebtheit der Marke bei Sammlern und Spekulanten. Die Menge der bei Starbucks verkauften NFTs variierte dabei. Der erste Drop war auf 2.000 Stamps limitiert, der Zweite und der aktuelle Drop vor ein paar Tagen auf 5.000. Beide Drops erreichten relativ schnell die 2.000er Marke, konnten aber die 5.000er Marke nicht erreichen und ausgemintet werden. Beim Kauf der NFTs bekam man zusätzliche Punkte für das Kundenbindungsprogramm, um im Programm aufzusteigen und sich für Rewards zu qualifizieren.

Airdrop und Zusammenarbeit mit anderen Projekten

Zusätzlich gab es einen Airdrop für 2.354 Mitglieder des Betaprogramms. Dabei handelte es sich um eine Stamp der Künstlerin Jade Purple Brown. Voraussetzung für den Airdrop war, dass man mindestens zwei Starbucks Odyssey Journeys beendet und einen der zusätzlich veröffentlichten Stamps in seinem Wallet hatte.

Aku's Rocket Starbucks Odyssey Journey Stamp Nifty Gateway
Starbucks Odyssey trift auf das Projekt Aku von Micah Johnson

Die Journeys - das Herzstück von Odyssey - gehen natürlich auch zukünftig weiter. Alle paar Monate gibt es eine neue Journeys mit den üblichen Herausforderungen. Derzeit gibt es eine in Zusammenarbeit mit dem NFT Projekt Aku von Micah Johnson. Diese Quest ist auf 30.000 Exemplare limitiert und läuft bis zum 13. August 2023.

Starbucks Odyssey Rewards

Ende April gab es auch die ersten Belohnungen für die Teilnehmer des Kundenbindungsprogramms, je nach Level. Man konnte z.B. eine Spende machen, Kaffeebecher erhalten und auch an einem Kaffeeseminar teilnehmen. Dabei war das Fenster zum einlösen der Rewards nur für einen bestimmten Zeitraum geöffnet und nur in diesem Zeitraum kann man seine Punkte einlösen. Ich persönlich habe mich entschieden, einen Kaffeebaum in Südamerika nach mir zu benennen. Starbucks hat auch eine Statistik in der Odyssey Webapp veröffentlicht, aus der man die Größe und Aktivität des Web3 Kundenbindungsprogramms ableiten kann. Mehr als 6.000 Nutzer haben Rewards eingelöst, 54% sogar direkt am ersten Tag.

Preisentwicklung der Stamps

Seit unserem letzten Blogeintrag ist der Preis der teuersten Stamp, der Holiday Cheers Edition 1, vom damaligen Floorpreis von 1.900 Dollar auf 799 Dollar gefallen. Die anderen Journey Stamps haben sich inzwischen bei einem Floor um die 20 Dollar eingependelt. Die Siren Collection liegt aktuell bei 414 Dollar und hat damit ihren Einkaufspreis vervierfacht. Der zweite öffentliche Drop First Store Collection liegt mit 125 Dollar knapp über dem Mintpreis. Daraus würden wir aber nicht allzu viel ableiten, da wir uns generell noch in einem schwierigen Marktumfeld bewegen und das Thema Digital Collectibles noch lange nicht in der breiten Masse der Starbucks Fans angekommen ist.

Starbucks Odyssey Stamps auf Nifty Gateway
Starbucks Stamps gibt es auf Nifty Gateway mittlerweile zu unterschiedlichen Preispunkten

Fazit

Insgesamt ist Starbucks Odyssey ein erfolgreiches Projekt, das sich ständig weiterentwickelt. Das Programm ist bei Sammlern und Spekulanten beliebt und bietet den Teilnehmern des Kundenbindungsprogramms eine Reihe von Vorteilen. Starbucks macht aus unserer Sicht vieles richtig und ist geradezu eine Blaupause für die Nutzung von Web3 im Kontext von Kundenbindungsprogrammen. Ähnlich positiv verfolgen wir derzeit die Entwicklung bei der Lufthansa, die mit der App Uptrip erste Schritte in Richtung Web3 macht.


ERC-6551 | NFTs können zu eigenem Wallet werden

ERC-6551 | NFTs können zu eigenem Wallet werden

Von Pixa Hexen zu ERC-6551

Über eines unserer Lieblingsprojekte - das Pixa-Universum - haben wir schon mehrfach in unserem Podcast gesprochen und auch hier im Blog berichtet. Die Pixa-Kollektionen basieren alle auf dem ERC-721-Standard, wobei wir die Hexen-Kollektion von 2021 einmal hervorheben möchten. Diese NFTs bieten bereits die Möglichkeit der Veränderung durch eine Upgrade-Funktion im Smart Contract, was aber sehr eingeschränkt ist. Mit dem neuen Standard ERC-6551 ergeben sich hier noch viel mehr Möglichkeiten.

Wofür steht ERC-6551?

Der ERC-6551 Standard ist ein Smart Contract Standard für die Erstellung von nicht austauschbaren Token (NFTs) auf der Ethereum Blockchain. Der Standard basiert auf dem ERC-721 Standard, bietet aber zusätzliche Funktionen, die die Erstellung und Verwendung von NFTs vereinfachen sollen.

ERC-6551 ist ein neuer Ethereum-Standard, der vorschlägt, für jeden ERC-721-Token eine eigene Krypto-Wallet auszugeben, wodurch NFTs zu Token Bound Accounts (TBAs) werden.

TBAs ermöglichen es NFTs, Vermögenswerte zu halten und Transaktionen über Smart Contracts durchzuführen. TBAs sind nativ kompatibel mit ERC-721-Tokens, so dass keine neuen Smart Contracts implementiert oder bestehende NFT-Standards konvertiert werden müssen.

ERC-6551 ist ein neuer Standard, der sich noch in der Entwicklung befindet. Es wird jedoch erwartet, dass er in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Erstellung und Nutzung von NFTs spielen wird.

Token Bound Account (TBAs)

Ein Token Bound Account (TBA) ist ein Konzept der Blockchain-Technologie, bei dem ein Token an ein bestimmtes Konto gebunden ist. Das bedeutet, dass der Token nur von diesem Konto aus verwendet oder übertragen werden kann. TBAs werden häufig in DeFi-Anwendungen verwendet, um die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer zu verbessern.

Beispielsweise kann ein Nutzer einen TBA verwenden, um seine Kryptowährungen zu speichern. Der Nutzer kann dann seine Kryptowährungen über einen Smart Contract mit anderen Nutzern austauschen, ohne seine privaten Schlüssel preiszugeben. Dadurch wird es für Angreifer schwieriger, die Kryptowährungen des Nutzers zu stehlen.

TBAs bieten eine Reihe von Vorteilen, einschließlich verbesserter Sicherheit, Datenschutz und Benutzerfreundlichkeit. TBAs werden in Zukunft wahrscheinlich eine wichtige Rolle in der Blockchain-Technologie spielen.

Mögliche Einsatzfelder ERC-6551

  • Gaming: NFT Land oder Charakter als eigene Wallet, alle digitalen Assets die im Spiel verwendet werden (Ausrüstung des Charakters, Items/Objekte auf dem Land) gehen direkt in die NFT Wallet und müssen nicht mehr auf einem zentralen Wallet liegen. Z.B. bei Pixa generieren die Länder/Minen $ELXR (In-Game Token) und können direkt aus dem NFT-Wallet versendet/empfangen werden.
  • Vertretung/Rechtliches: Das NFT-Wallet kann weitere NFTs zu Themen wie Verträge, Weiterverkauf etc. enthalten.
  • Chat/Nachrichten: NFTs können direkt miteinander kommunizieren
  • DAO: NFTs agieren im Spektrum der DAOs und müssen nicht über ein Metamask Wallet o.ä. gesteuert werden.

Erste Projekte

Stapleverse Sapienz ERC-6551 NFTSTAPLEVERSE gehört zu den ersten Projekten, die ERC-6551 mit dem Start von SAPIENZ, einem tokengebundenen Konto, umsetzen. Bei Sapienz erhalten die Nutzer einen Charakter, den sie mit Items anpassen können - die sie freischalten, je nachdem, welche anderen NFTs sie besitzen. Diese Items werden dann an die Sapienz gebunden, die ihr eigenes Inventar in Form von tokengebundenen Konten haben.

Wir dürfen gespannnt sein, wer in naher Zukunft alles folgen wird.

Headerfoto von Shubham Dhage auf Unsplash