3member.me | Erinnerungen von der Kokerei Hansa
Ich war in den vergangenen Tagen ziemlich häufig auf der Kokerei Hansa. Natürlich wegen der Digitalen Woche Dortmund, der dort stattfindenden Web3 Konferenz und all den anderen Veranstaltungen, die dort in dieser Woche zusammenkamen, aber auch, weil Christian Hoffmeister mit 3member.me die ganze Zeit vor Ort war. Ich habe ihn an mehreren Tagen am Stand unterstützt, mit Leuten gesprochen, Fotos gemacht und vor allem beobachtet, wie die Besucher mit einer Anwendung umgehen, deren Wurzeln ziemlich eindeutig im Web3 liegen, die sich inzwischen aber gar nicht mehr groß danach anfühlt.
Das passte ziemlich gut zum FATT, dem Festival of Arts, Tech & Taste, das die Kokerei Hansa in dieser Woche zum zentralen Hub der Digitalen Woche Dortmund gemacht hat. Technologie, Kunst, Konferenzen, Musik und Gastronomie liefen dort nebeneinander und teilweise ineinander. Mittendrin stand 3member.me mit einer Anwendung, bei der es zunächst einmal um etwas sehr Einfaches ging: ein persönliches Andenken an das, was man gerade erlebt.
Vom Foto zur persönlichen Erinnerung
Am Stand konnte man ein Foto von sich aufnehmen lassen, das anschließend mit KI verändert wurde. Mal wurde daraus eine verpixelte Version, mal eine andere grafische Interpretation. Das Ergebnis konnte direkt vor Ort ausgedruckt und mit einer physischen NFC Karte verbunden werden. Hält man später das Smartphone daran, landet man wieder bei seiner digitalen Erinnerung. Während der Web3 Konferenz ging das Ganze noch einen Schritt weiter. Dafür entstanden limitierte Kleidungsstücke, die sich optisch an der früheren Arbeitskleidung der Kokerei orientierten und individuell gestaltet wurden. Über einen NFC Patch bekam jedes Stück zusätzlich eine digitale Identität. Aus einem Shirt oder Hoodie wird damit nicht nur Merchandise, sondern gleichzeitig eine Verbindung zu dem Erlebnis, bei dem es entstanden ist.
Was mir daran gefällt: Man muss niemandem erst zehn Minuten erklären, was technisch dahinter passiert. Man nimmt etwas in die Hand, hält sein Telefon daran und versteht ziemlich schnell, was der Nutzen ist. Blockchain, NFT, Wallet und all die Begriffe, über die wir in den vergangenen Jahren teilweise endlose Diskussionen geführt haben, können im Hintergrund weiterhin eine Rolle spielen. Sie müssen aber nicht mehr zwingend der Anfang der Geschichte sein.
Zum Abschluss noch einmal Sport
Heute kam dann noch einmal ein anderer Anwendungsfall dazu. Bei der Sport Tech Connect 2026 auf der Kokerei Hansa ging es um Sport, Technologie und Business und entsprechend hatte Chris die Experience an diesen Kontext angepasst. Nach der Aufnahme wurde das eigene Foto diesmal in einen Look verwandelt, der an eine Fußball Sammelkarte erinnert. Das Ergebnis konnte wieder direkt ausgegeben und mit der digitalen Version verbunden werden.
Im Kern ist die technische Basis dabei gar nicht so anders als an den Tagen zuvor, aber plötzlich verändert sich der Kontext komplett. Aus einer digitalen Erinnerung wird eine Fan Experience und genau das ist für mich inzwischen einer der interessanteren Punkte an 3member.me. Es geht nicht mehr darum, jemandem ein NFT zu zeigen, nur weil NFTs gerade spannend sind. Die gleiche Infrastruktur kann bei einem Festival, einer Konferenz, einem Sportevent oder beim Merchandise eingesetzt werden und bekommt je nach Veranstaltung eine völlig andere Bedeutung. Dass 3member.me inzwischen auch eine eigene PhotoBooth Anwendung für solche Einsätze entwickelt hat, passt dazu. Das Foto wird vor Ort aufgenommen, verarbeitet und anschließend vom Besucher übernommen. Die Technik dahinter wird immer umfangreicher, während die Nutzung für denjenigen, der vor dem iPad steht, eigentlich immer einfacher wird.

Angefangen hat das Ganze in Miami
Für mich persönlich beginnt die Geschichte aber ein paar Jahre früher. Christian habe ich Ende 2023 während der Art Basel in Miami kennengelernt. Wir waren beide bei einem Event von Rug Radio im RHAUS und kamen eher zufällig ins Gespräch, bis irgendwann auffiel, dass wir beide Deutsche sind. Zu der Zeit hatte er gerade sein Buch „Tokenized“ veröffentlicht und beschäftigte sich intensiv mit Tokenisierung, NFTs und blockchainbasierten Geschäftsmodellen.
Seitdem sind wir uns immer wieder begegnet. In Miami, Hamburg und Dortmund, auf Veranstaltungen, teilweise auf den gleichen Panels und meistens irgendwo rund um die Themen Web3, digitale Geschäftsmodelle und neue Technologien. Dadurch habe ich auch mitbekommen, wie sich aus den frühen Ideen rund um digitale Erinnerungen nach und nach das entwickelt hat, was heute 3member.me ist. Gerade dieser Weg ist rückblickend interessant, weil sich nicht nur das Produkt verändert hat, sondern auch die Art, wie darüber gesprochen wird.
Wenn die Technologie in den Hintergrund rückt
Am Anfang stand bei vielen Web3 Anwendungen sehr deutlich die Technologie im Vordergrund. Es ging um NFTs, Wallets, Blockchains und die Frage, auf welcher Chain ein Projekt läuft. Der eigentliche Nutzen kam in der Erklärung teilweise erst danach. 3member.me kam ebenfalls aus dieser Welt und die Idee, einzelne Momente als digitale Erinnerungen festzuhalten und daraus gemeinsame Artworks entstehen zu lassen, war zunächst sehr eng mit NFTs verbunden.
Heute ist das Bild deutlich breiter. Zu Blockchain sind KI, NFC, physische Produkte und unterschiedliche Eventformate gekommen. Gleichzeitig geht es stärker um Fan Engagement, personalisiertes Merchandise, gemeinsame Erlebnisse und darum, wie Marken oder Veranstalter ihre Besucher auch digital einbinden können.
Genau deshalb fand ich diese Woche auf der Kokerei Hansa so spannend. Ich konnte an mehreren Tagen danebenstehen und beobachten, was die Leute tatsächlich interessiert. Die wenigsten wollten wissen, welcher Smart Contract irgendwo im Hintergrund läuft. Viel wichtiger war, was aus ihrem Foto wird, wie die Karte funktioniert oder wie sie ihre Erinnerung später wieder aufrufen können.
Und genau an dem Punkt wird Web3 für mich eigentlich erst richtig interessant. Nicht dann, wenn man das Wort möglichst groß auf ein Produkt schreibt, sondern wenn die Technologie selbstverständlich ihren Teil erledigt, ohne dass jeder Nutzer vorher verstehen muss, wie sie funktioniert. Wir benutzen schließlich auch unzählige andere Technologien jeden Tag, ohne uns Gedanken über die Infrastruktur dahinter zu machen. Warum sollte das bei Blockchain anders sein?
Bei 3member.me steckt weiterhin Web3 unter der Haube, inzwischen zusammen mit KI, NFC und physischen Produkten. Für den Menschen, der auf einem Event davorsteht, kann die Geschichte trotzdem sehr viel einfacher sein: Ich war da und das ist meine Erinnerung daran. Nach den vergangenen Tagen auf der Kokerei Hansa ist für mich genau das die spannendste Entwicklung an dem Projekt. Nicht, dass Web3 verschwunden wäre, sondern dass es langsam aufhört, sich ständig selbst erklären zu müssen.
FIFA Collect | Vom digitalen Sammelstück zum WM Ticket
Digitale Sammelstücke im Fußball sind längst kein neues Thema mehr. Was sich verändert hat, ist die Frage, was aus einem solchen Sammelstück werden kann. FIFA Collect zeigt diese Entwicklung besonders anschaulich: Aus digitalen Momenten und Packs entsteht Schritt für Schritt ein System, das Sammeln, Challenges, Rewards, Ticketing und reale Erlebnisse miteinander verbindet.
Das ist für Fußballfans interessanter als die reine Blockchain-Technik. Ein digitales Collectible kann eine Erinnerung sein, eine Belohnung, ein handelbares Objekt oder der Zugang zu einem konkreten Erlebnis. Genau diese Entwicklung macht FIFA Collect zu einem Projekt, das man sich genauer anschauen sollte.
Angefangen hat alles 2022
FIFA+ Collect startete im September 2022, kurz vor der Weltmeisterschaft in Katar. Die Grundidee war zunächst vertraut: Fans konnten besondere Momente aus der Geschichte der Männer- und Frauen-Weltmeisterschaften digital sammeln. Die Stücke lagen nicht in einem Album, sondern im eigenen FIFA-Account und konnten dort gesammelt, gekauft und gehandelt werden.
Technisch basierte die Plattform zunächst auf der Algorand-Blockchain. In der Kommunikation mit den Fans stellte FIFA diese Technik allerdings nie in den Mittelpunkt. Begriffe wie „Digital Collectibles“, Packs, Collections und Moments waren deutlich sichtbarer als NFT oder Blockchain. Das war ein Hinweis darauf, wohin die Reise gehen sollte: Die Technologie bildet die Grundlage, das Produkt ist das Sammeln rund um den Fußball.
Aus FIFA+ Collect wird FIFA Collect
2024 stellte FIFA die Plattform gemeinsam mit dem Web3-Unternehmen Modex neu auf und benannte FIFA+ Collect in FIFA Collect um. Mit dem Rebranding wurde auch der Anspruch größer. Die Plattform sollte nicht nur digitale WM-Momente aus dem Archiv anbieten, sondern grundsätzlich für digitale Sammlerstücke und Fan-Erlebnisse rund um FIFA-Turniere offenstehen.
Damit wurde aus einem einzelnen Sammelprojekt zunehmend eine Plattform. Der Name ist kürzer, die Idee dahinter aber deutlich umfangreicher: FIFA Collect verbindet die Mechanik klassischer Sammelkarten mit digitalen Besitznachweisen, einem Marketplace und zusätzlichen Funktionen, die sich erst im Laufe der Zeit entwickelt haben.
Warum FIFA Collect ab Ende 2024 deutlich interessanter wurde
Der eigentliche Wandel begann, als FIFA die Collectibles stärker mit einem konkreten Nutzen verband. Ab Ende 2024 und im Verlauf von 2025 kamen neue Drops, Surprise Packs, Challenges und Kooperationen in immer kürzeren Abständen hinzu. Bestimmte Sammlerstücke konnten kombiniert werden, vollständige Serien wurden belohnt und fehlende Stücke ließen sich auf dem integrierten Marketplace gezielt nachkaufen.
Die Mechanik erinnert an ein klassisches Sammelalbum, geht aber darüber hinaus. Es gibt unterschiedliche Seltenheitsstufen von Common über Rare und Epic bis Iconic. Ein digitales Stück kann gesammelt, gehandelt, in einer Challenge eingesetzt oder zum Schlüssel für eine weitere Belohnung werden. Einige Packs waren innerhalb kurzer Zeit ausverkauft. Das deutet darauf hin, dass FIFA Collect inzwischen nicht mehr nur als technisches Experiment wahrgenommen wird, sondern als eigenständiges Produkt mit einer aktiven Community.

Wenn aus dem Sammelstück ein Ticket-Recht wird
Besonders deutlich wird die Entwicklung bei den sogenannten Right to Buy Collectibles, kurz RTB. Ein Right to Buy ist noch keine Eintrittskarte. Es gibt seinem Besitzer vielmehr das Recht, innerhalb eines festgelegten Zeitraums ein Ticket für ein bestimmtes Spiel offiziell bei FIFA zu kaufen. Der digitale Gegenstand erhält damit eine Funktion, die außerhalb der Plattform liegt.
Diese Rechte konnten über Drops, Challenges oder mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit in Surprise Packs erworben werden. Außerdem ließen sie sich zwischen Nutzern auf dem FIFA Collect Marketplace handeln. Damit entstand ein Sekundärmarkt für das Recht auf ein Ticket, bevor das eigentliche Ticket gekauft wurde. Genau diese Verbindung aus digitalem Sammelstück und realem Zugang ist der Moment, in dem FIFA Collect über klassische NFT-Sammlungen hinausgeht.
Wie Achim die digitale Fan Experience rund um die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 erlebt und eingeordnet hat, beschreibt er in seinem Beitrag FIFA World Cup 2026: Wie digital das Fan-Erlebnis wirklich war.

Surprise Packs verbinden Sammeln und Utility
Die Surprise Packs zeigen, wie FIFA mit bekannten Sammelmechaniken und zusätzlichem Nutzen arbeitet. Ein Pack der ersten Serie kostete 9,99 US-Dollar und wurde in einer Auflage von 10.000 Stück angeboten. Neben digitalen Fußballmomenten konnten darin Coupons, Mitgliedschaftskarten und besonders seltene Iconic Collectibles enthalten sein. Dazu gehörten auch Right to Buy-Rechte für Spiele der Weltmeisterschaft 2026.
Spätere Serien wurden größer, das Prinzip blieb aber gleich: Man kauft ein Pack, kennt den genauen Inhalt noch nicht und erhält möglicherweise ein Stück, das mehr kann als nur in der Sammlung gut auszusehen. Dazu kommen Challenges und Kooperationen, etwa mit Panini. Die Marke, die für Generationen von Fußballfans mit dem Sammelalbum verbunden ist, bringt damit ihre vertraute Sammellogik in ein digitales Umfeld. Der Reiz des Unbekannten bleibt erhalten, während die möglichen Belohnungen deutlich vielfältiger werden.
Von FIFA Collect zum persönlichen Fan-Erlebnis
Die Verbindung von Collectibles und realen Erlebnissen wurde bei der FIFA World Cup 2026 besonders sichtbar. Ein digitales Right to Buy konnte zum Ausgangspunkt für eine Reise werden. Im Stadion kam mit der FIFA Fan ID ein physisches Element hinzu: eine NFC-Karte am Lanyard, die sich mit dem eigenen FIFA-Account verbinden und personalisieren lässt.
Über FIFA Rewards wurden Stadionbesuche als digitale Stamps festgehalten und mit Punkten, Tiers und Achievements verbunden. Für den Match Attendance Stamp und eine frühe Ankunft am Stadion konnten insgesamt 7.500 Punkte vergeben werden. Die Standortprüfung funktionierte dabei nicht immer reibungslos, zeigt aber sehr anschaulich, wie eng physischer Besuch und digitales Profil inzwischen zusammengehören.
Nach dem Spiel endet die Fan Journey nicht
Ein weiterer Baustein ist die Verbindung von Fan-Profil, Matchday und Commerce. Wenn ein Stadionbesuch mit einem konkreten Spiel und einem Account verknüpft ist, kann FIFA anschließend passende Inhalte und Produkte anbieten. Dazu gehören Fotos vom Matchday, personalisierte Tassen, Hoodies, Prints oder ein Match Archive. Über eine „Exclusive Matchday Surprise“ können daraus sogar Rabatte oder weitere Angebote entstehen.
Das muss man nicht grundsätzlich negativ bewerten. Niemand ist verpflichtet, ein personalisiertes Produkt zu kaufen. Aus Sicht von FIFA wird aber deutlich, welchen Wert ein digitales Fanprofil besitzt: Je mehr Touchpoints miteinander verbunden sind, desto passender kann ein Angebot zum richtigen Zeitpunkt werden. Aus dem Ticketing wird ein Fan-Erlebnis, aus dem Fan-Erlebnis ein Kundenkontakt und aus dem Kundenkontakt im besten Fall ein weiterer Grund, sich mit dem Turnier zu beschäftigen.
Auch wir kennen die Idee hinter digitalen Sammelkarten
Die Grundidee ist uns nicht fremd. Gemeinsam mit der Stadt Dortmund haben wir rund um die UEFA EURO 2024 eine eigene NFT-Kollektion umgesetzt. Auch dort ging es nicht darum, Blockchain-Technik um ihrer selbst willen zu zeigen. Die digitalen Sammelkarten waren mit einem konkreten Turnier, einer lokalen Geschichte und zusätzlichen Funktionen verbunden.
Mehr über das Projekt und unsere Arbeit daran erfahrt ihr im Beitrag The Dortmund Collection: UEFA EURO 2024 NFTs der Stadt Dortmund.
Der Ansatz von FIFA Collect ist inzwischen wesentlich größer. Das gemeinsame Prinzip bleibt aber erkennbar: Die Blockchain ist nicht das Produkt. Sie sorgt dafür, dass ein digitales Stück eindeutig zugeordnet, übertragen und mit weiteren Funktionen verbunden werden kann. Entscheidend ist, was der Fan damit erlebt.
Seit 2025 läuft FIFA Collect auf einer eigenen Blockchain
Auch technisch hat FIFA die Plattform weiterentwickelt. Im Mai 2025 wechselte FIFA Collect von Algorand auf die neue FIFA Blockchain. Sie basiert auf Avalanche-Technologie und ist EVM-kompatibel. Dadurch können unter anderem verbreitete Wallets wie MetaMask und andere EVM-Wallets über WalletConnect angebunden werden.
Für die Nutzer ist dieser Wechsel zunächst kaum sichtbar. Für FIFA ist er dennoch strategisch wichtig. Die eigene Infrastruktur soll nicht nur FIFA Collect tragen, sondern als Grundlage für weitere Anwendungen rund um Gaming, Fantasy Football und digitale Fan-Interaktion dienen. FIFA baut damit ein Ökosystem auf, in dem Collectibles nur ein erster Anwendungsfall sind.
Blockchain benutzen, ohne Blockchain erklären zu müssen
In der ersten NFT-Welle mussten sich Nutzer häufig zuerst mit Wallets, Kryptowährungen, Netzwerken und Transaktionsgebühren beschäftigen. Bei FIFA Collect kann man dagegen einen Account anlegen, Packs kaufen, sie öffnen, Stücke sammeln, Challenges absolvieren und auf dem Marketplace handeln, ohne die technische Infrastruktur im Detail zu verstehen. Wer tiefer einsteigen möchte, kann eine eigene kompatible Wallet anbinden und USDC verwenden.
Das ist wahrscheinlich die wichtigste Entwicklung. Eine Blockchain-Anwendung wird massentauglich, wenn der Nutzer nicht mehr mit der Blockchain anfangen muss. Bei FIFA Collect steht der Fußball im Vordergrund: Momente, Sammlungen, Belohnungen und der mögliche Zugang zu einem Spiel. Die Technik bleibt im Hintergrund und erfüllt genau dadurch ihren Zweck.
Vom digitalen Bild zum digitalen Recht
FIFA Collect ist deshalb nicht wegen einer einzelnen Karte oder eines einzelnen Packs spannend. Interessant ist die Entwicklung der Plattform. 2022 begann sie mit digitalen Momenten aus dem FIFA-Archiv. 2024 wurde daraus gemeinsam mit Modex eine breiter angelegte Collectibles-Plattform. Ab Ende 2024 und besonders 2025 kamen Surprise Packs, Challenges, Marketplace-Funktionen, Kooperationen, Rewards und vor allem der Zugang zu realen Fußballerlebnissen hinzu.
Das Right to Buy ist dafür das anschaulichste Beispiel. Ein digitales Sammelstück kann gesammelt, gehandelt und in eine Challenge eingebunden werden. Es kann aber auch das Recht vermitteln, ein Ticket für ein Spiel der Weltmeisterschaft zu kaufen. Man kann darüber diskutieren, ob Fußballfans dafür eine Blockchain brauchen. Die spannendere Frage ist, ob sie irgendwann überhaupt noch merken, dass sie eine benutzen.
Another Flex on the Wall | Die NFT Wall in Williamsburg
NFTs sind digital. Eigentlich. Meine hängen inzwischen allerdings auch ziemlich analog an einer Backsteinwand mitten in Williamsburg. Erst kam mein Mutant Ape dazu, mittlerweile hängt dort auch Akim, mein Bored Ape. Beide sind Teil der NFT Wall an der Ecke Grand Street und Roebling Street, die über die vergangenen Jahre nicht nur immer weiter gewachsen ist, sondern sich auch zu einem echten Treffpunkt der Web3 Szene in New York entwickelt hat.

Das Projekt heißt offiziell „Another Flex on the Wall“ und stammt von Lorenzo Gómez, besser bekannt als Masnah. Die Idee entstand mitten im NFT Boom 2021. Während damals viele Künstler ihre physischen Arbeiten digitalisierten und als NFTs auf die Blockchain brachten, drehte Masnah den Gedanken einfach um: Warum nicht NFTs aus der digitalen Welt zurück in die physische bringen? The Verge hat Masnah und die Entstehung der Wall 2022 ausführlich porträtiert.
Aus der Wallet auf die Backsteinwand
Eine der ersten Arbeiten von Masnah war ein CryptoPunk. Bilder davon verbreiteten sich innerhalb der NFT Community und aus einzelnen Aufträgen entwickelte sich nach und nach die Wall in Williamsburg. Heute finden sich dort Bored Apes, Mutant Apes, CryptoPunks, Pudgy Penguins und zahlreiche andere Projekte. Damit ist die Wand inzwischen auch eine ziemlich beeindruckende Momentaufnahme der NFT Kultur der vergangenen Jahre.
Spannend ist dabei, dass Masnah nicht einfach nur digitale Motive auf eine Hauswand malt. Auch die verfügbaren Flächen wurden Teil des Web3 Konzepts. Über sogenannte Brick NFTs konnten Holder einen Platz auf der Wall erwerben. Je nach Größe der gewünschten Darstellung gab es unterschiedliche Varianten. Das eigene NFT wurde anschließend von Masnah auf die entsprechende Fläche gemalt. Ein digitales Asset wird damit zu Street Art und der Platz für diese Street Art selbst wieder über ein digitales Asset organisiert.
Genau über diese Wall bin ich irgendwann auch auf Masnah aufmerksam geworden. Inzwischen hängen dort zwei Apes, zu denen ich einen persönlichen Bezug habe. Mein Mutant Ape war der erste und in diesem Frühjahr habe ich Masnah beauftragt, auch Akim auf die Wall zu bringen.

Natürlich ist das auch ein ziemlich großer analoger Flex. Der Name „Another Flex on the Wall“ kommt schließlich nicht von ungefähr. Für mich steckt inzwischen aber deutlich mehr dahinter. Die Wall ist zu einem dieser Orte geworden, die ich fest mit meiner eigenen Web3 Geschichte und meinen Aufenthalten in New York verbinde.
Aus einer Wall wird ein Meeting Spot
Die NFT Wall ist längst nicht mehr nur ein Ort, an dem Holder ihre digitalen Assets verewigen lassen. Sie hat sich über die Jahre auch als Meeting Spot innerhalb der New Yorker Web3 Szene etabliert. Das ist nicht nur mein persönlicher Eindruck. Schon zum einjährigen Bestehen der Wall wurde dort 2022 gemeinsam mit verschiedenen Web3 Communities ein öffentliches Event veranstaltet.
Auch während der NFT.NYC 2023 wurde die Wall zum Treffpunkt. Betty vom NFT Projekt Deadfellaz rief ihre Community dazu auf, sich dort zu einem Meetup zu treffen. Daniel und ich waren ebenfalls dabei und haben Betty dort getroffen.

Genau das beschreibt für mich eine Seite von Web3, die in der ganzen Diskussion über Preise, Blockchains und den NFT Hype häufig untergegangen ist. Die Assets waren digital, die daraus entstandenen Beziehungen und Communities waren es aber nie ausschließlich. Menschen haben sich über ein NFT, Discord oder Twitter kennengelernt und stehen irgendwann gemeinsam vor einer Backsteinwand in Brooklyn.
Williamsburg als Web3 Hotspot
Dass diese Wall ausgerechnet in Williamsburg entstanden ist, passt ziemlich gut. Das Viertel hat sich über die Jahre zu einem kleinen Hotspot der New Yorker Web3 Szene entwickelt. Dabei geht es nicht nur um einzelne Locations. Viele Leute, die dort leben oder regelmäßig unterwegs sind, haben eigene Web3 und NFT Projekte aufgebaut, teilweise mit bis heute sehr aktiven Communities. Entsprechend finden in Williamsburg immer wieder Meetups, Community Events und spontane Treffen statt.
Die NFT Wall ist einer dieser Treffpunkte, aber längst nicht der einzige. Rundherum gibt es weitere Orte, die eng mit der Szene verbunden sind und an denen man bei entsprechenden Events ziemlich sicher irgendwann bekannte Gesichter trifft. Dazu gehören beispielsweise Lion’s Milk, DeStefano’s Steakhouse und einige andere Locations, die sich über die Jahre als Treffpunkte etabliert haben.
Das ist allerdings eine eigene Geschichte wert, zu der ich noch einen separaten Artikel schreiben werde. Denn wer Williamsburg nur als Hipster Viertel mit Cafés, Bars und Restaurants kennt, übersieht eine kleine, aber ziemlich aktive Web3 Infrastruktur. Und die besteht eben nicht nur aus Unternehmen oder Blockchain Projekten, sondern vor allem aus Menschen, ihren eigenen Projekten und den Communities, die sich darum gebildet haben.
Was vom NFT Hype übrig bleibt
Ich habe die komplette NFT Reise der vergangenen Jahre mitgemacht: den Hype, die teilweise absurden Bewertungen, die Communities und Events, die Experimente und natürlich auch den Absturz und die immer wiederkehrende Frage, ob NFTs jetzt endgültig tot sind. Wenn ich heute vor dieser Wall stehe, interessiert mich diese Frage erstaunlich wenig.
Die Bilder sind noch da, viele der Menschen sind noch da und vor allem sind die Geschichten noch da. Aus einem digitalen Phänomen ist an dieser Ecke in Brooklyn etwas sehr Analoges entstanden. Man muss keine Wallet verbinden, kein Ethereum besitzen und noch nicht einmal wissen, was ein NFT ist. Man kann einfach durch Williamsburg laufen und plötzlich vor einer Backsteinwand voller Apes, Punks, Zombies und Pinguine stehen und sich fragen, was zur Hölle hier eigentlich passiert ist. Die Antwort darauf ist eine ziemlich gute Web3 Geschichte.
Breitling | NFT als digitaler Produktpass
Viele Marken haben ihre NFT-Projekte nach wenigen Jahren beendet oder leise eingefroren. Bei Breitling sieht die Sache anders aus. Der Schweizer Uhrenhersteller setzt Blockchain-Technik nicht als zeitlich begrenzte Marketingaktion ein, sondern als Teil des Produkts: Jede Breitling-Uhr erhält einen eigenen digitalen Produktpass. Breitling nennt diesen Pass auf seiner Website an einigen Stellen sogar immer noch ganz klar ein NFT.
Das ist bemerkenswert, weil hier nicht zuerst ein digitales Sammelobjekt verkauft wird. Das NFT erfüllt eine konkrete Aufgabe rund um eine physische Uhr. Es soll Eigentum dokumentieren, Produktinformationen und Garantie zugänglich machen und die Geschichte der Uhr über mehrere Besitzer hinweg nachvollziehbar halten.
Ein digitaler Pass für eine physische Uhr
Neue Breitling-Uhren lassen sich über den QR-Code der Garantiekarte mit einem Breitling-Konto verbinden. Für ältere Modelle ab dem Produktionsjahr 2013 kann der digitale Pass nachträglich beansprucht werden. Im Konto stehen anschließend je nach Land und Modell Informationen zur Uhr, Garantiestatus, Servicehinweise und weitere Angebote bereit.
Der entscheidende Punkt ist die Übertragbarkeit. Wird eine Uhr weiterverkauft, kann auch ihr digital dokumentiertes Eigentum an den nächsten Besitzer übertragen werden. Damit begleitet der Pass nicht nur den Erstkauf, sondern potenziell den gesamten Lebenszyklus des Produkts. Breitlings eigener Handelsservice „Trade My Watch“ setzt den Besitz und die Registrierung dieses digitalen Passes sogar voraus.

Der Use Case passt zum Produkt
Luxusuhren sind langlebig, wertvoll und werden häufig weiterverkauft. Echtheit, Herkunft, Wartung und Eigentum sind deshalb keine abstrakten Zusatzinformationen. Sie beeinflussen Vertrauen und Wert des Produkts. Genau hier kann ein digitaler Produktpass sinnvoller sein als ein Zertifikat, das verloren geht oder vom Gegenstand getrennt wird.
Die Blockchain löst dabei nicht automatisch jedes Problem. Auch ein digitaler Datensatz ist nur so zuverlässig wie die Informationen, die beim Hersteller und bei späteren Servicevorgängen eingetragen werden. Die physische Verbindung zwischen Uhr und Pass muss ebenfalls geschützt bleiben. Trotzdem ist der Ansatz nachvollziehbar: Ein eindeutiger digitaler Nachweis wird mit einem konkreten, langlebigen Produkt und realen Dienstleistungen verknüpft.
Web3, nachdem das Schlagwort verschwindet
Breitling zeigt, wie Web3-Technik nach dem Hype aussehen kann. Nutzer müssen kein Profilbild sammeln, keine virtuelle Welt besuchen und nicht auf einen steigenden Tokenpreis hoffen. Der digitale Besitznachweis sitzt im Hintergrund und wird relevant, wenn die Uhr registriert, gewartet, bewertet oder verkauft werden soll.
Interessant ist auch, dass Breitling den technischen Begriff NFT nicht vollständig versteckt. Gleichzeitig baut die Kommunikation nicht auf Spekulation, sondern auf Funktionen wie Rückverfolgbarkeit, Übertragung und Service. Der Wert des Tokens entsteht damit nicht aus künstlicher Knappheit, sondern aus seiner Beziehung zu einer realen Uhr.
Für Marken lässt sich daraus eine einfache Lehre ziehen: Blockchain wird überzeugender, wenn sie ein bereits vorhandenes Problem löst. Bei einer hochwertigen Uhr sind Eigentumsnachweis, Produkthistorie und Weiterverkauf naheliegende Anwendungsfälle. Breitling verkauft deshalb kein NFT mit einer Geschichte drumherum. Die Uhr ist das Produkt und das NFT macht ihren digitalen Pass möglich.
Digital Twin | Wenn ein physisches Kunstwerk eine digitale Identität bekommt
Krypto Clubs | Real Bedford und der Bitcoin Weg in den Profifußball
Im ersten Teil unserer Reihe „Krypto Clubs“ ging es um WAGMI United und Crawley Town. Amerikanische Krypto Investoren übernahmen dort einen bestehenden Profifußballclub, verkauften NFTs und wollten mit einer internationalen Web3 Community „The Internet’s Team“ aufbauen. Drei Jahre später ist WAGMI als Mehrheitseigentümer wieder ausgestiegen.
Krypto Clubs | WAGMI United und der Traum vom Internet's Team
Als WAGMI United im Frühjahr 2022 den englischen Viertligisten Crawley Town übernahm, klang die Idee ziemlich genau nach dem Web3 Zeitgeist dieser Jahre: Ein klassischer Fußballclub sollte mit NFTs, Discord und einer weltweiten digitalen Community zu „The Internet’s Team“ werden. Das Interessante daran war, dass WAGMI nicht nur Krypto als Sponsoring auf ein Trikot drucken wollte. Die neuen Eigentümer wollten ausprobieren, ob sich ein Fußballclub mit den Mechanismen einer Web3 Community anders entwickeln lässt.
NFT.NYC 2025 | Mit der Dortmund Collection nach New York
Uptrip | Vom NFT zum Loyaltyprogramm
Als wir Uptrip im September 2023 zuletzt ausführlicher im Blog betrachtet haben, war der Marktplatz in der App noch nicht mehr als ein Platzhalter. Die digitalen Lufthansa Sammelkarten konnten bereits auf die Polygon Blockchain übertragen und über ein eigenes Wallet auch außerhalb von Uptrip gehandelt werden. Wie sich das Sammeln innerhalb der App entwickeln würde und welche Rolle der angekündigte Marktplatz dabei spielen sollte, war zu diesem Zeitpunkt noch offen.
Gut ein Jahr später ist Uptrip an genau dieser Stelle einen deutlichen Schritt weiter. Der Marktplatz ist inzwischen Teil des Produkts, neue Kollektionen bringen konkrete Reisevorteile und mit Aktionen wie dem Oktoberfest zeigt sich, dass die digitalen Karten auch über das reine Sammeln hinaus genutzt werden können. Spannend ist dabei inzwischen weniger die Frage, ob es sich technisch um NFTs handelt, sondern was Uptrip aus dem ursprünglichen Ansatz als Produkt macht.
Der Marktplatz ist da
Was 2023 lediglich angekündigt war, gehört inzwischen zur App. Nutzer können ihre Karten über den Uptrip Marktplatz untereinander tauschen und so gezielter an Karten kommen, die ihnen für eine bestimmte Kollektion noch fehlen.
Wie sich dieser Marktplatz auch für andere Dinge nutzen lässt, hat Uptrip im September mit einer Aktion rund um das Oktoberfest gezeigt. Zehn limitierte Oktoberfest Karten wurden über Tauschangebote auf dem Marktplatz verteilt. Wer eine dieser Karten ergattern konnte und sie zum Stichtag noch besaß, bekam einen Platz am Uptrip Tisch in der Käfer Wiesn Schänke in München.
Interessant war dabei vor allem, dass die Karten nicht einfach nur als digitales Ticket ausgegeben wurden. Sie blieben Bestandteil des Sammel und Tauschsystems. Wer selbst nicht teilnehmen konnte, konnte seine Karte über den Marktplatz wieder mit einem anderen Nutzer tauschen. Aus einer digitalen Sammelkarte wurde damit gleichzeitig der Zugang zu einem realen Erlebnis.
Sammeln für Reisevorteile
Auch bei den regulären Kollektionen wird inzwischen klarer, welchen Weg Uptrip einschlägt. Im August kamen mehrere neue Sammlungen hinzu, deren Belohnungen unmittelbar mit dem Reisen verbunden waren.
Für eine Kollektion mit Karten aus New York, London, Paris und Mailand sowie Flugzeugkarten von Lufthansa, SWISS und Austrian gab es beispielsweise 40 Miles & More Points und 40 Qualifying Points. Andere Kollektionen führten zu einem Gutschein für die Austrian Business Lounge am Flughafen Wien oder zu einem Gutschein über 20 Schweizer Franken für eine Buchung bei SWISS.
Damit wird das Prinzip hinter Uptrip wesentlich greifbarer. Wer ohnehin fliegt, sammelt aus diesen Reisen Karten, kombiniert sie zu Kollektionen und kann daraus zusätzliche Vorteile bekommen. Wie attraktiv eine bestimmte Sammlung ist, hängt natürlich davon ab, wie oft und auf welchen Strecken jemand unterwegs ist. Aber der Nutzen liegt damit nicht mehr allein im Besitz einer digitalen Karte.
Wenn nur noch eine Karte fehlt
Ende Oktober hat Uptrip mit der Joker Karte noch eine weitere Funktion ergänzt. Sie kann innerhalb einer Kollektion eine fehlende Originalkarte ersetzen. Pro Kollektion lässt sich ein solcher Joker einsetzen.
Das ist eine vergleichsweise kleine Änderung, passt aber gut zum bisherigen Ausbau des Produkts. Wer sammelt, kennt das Problem: Fast alles ist vollständig, nur eine bestimmte Karte fehlt immer wieder. Genau an dieser Stelle bietet der Joker eine zusätzliche Möglichkeit, eine Sammlung trotzdem abzuschließen und den dazugehörigen Reward freizuschalten.
Parallel erweitert Uptrip auch die Auswahl der Belohnungen. Neu angekündigt wurden unter anderem eine eSIM mit einem Gigabyte Datenvolumen, ein Visa Service sowie ein Lufthansa Gutschein. Damit bewegt sich das Angebot weiter weg von einer reinen Sammlung digitaler Motive und näher an einem Loyalty Produkt rund um das Reisen.
Die Technik rückt in den Hintergrund
Beim Start von Uptrip war die Blockchain noch einer der auffälligsten Bestandteile des Konzepts. Die Karten waren NFTs auf Polygon, Wallets konnten verbunden und die Assets auch außerhalb der App übertragen werden. Das war 2023 ein naheliegender Teil der Geschichte.
Ein Jahr später spielt genau dieser Aspekt in der Nutzung eine deutlich kleinere Rolle. Man muss weder wissen, auf welcher Blockchain die Karten liegen, noch sich besonders intensiv mit Wallets beschäftigen, um Uptrip zu verwenden. Im Vordergrund stehen inzwischen Flüge, Karten, Kollektionen, Tauschmöglichkeiten und die dazugehörigen Rewards.
Das macht Uptrip für uns heute interessanter als zum Start. Nicht weil NFTs verschwunden wären, sondern weil sie nicht mehr die ganze Geschichte erzählen müssen. Aus dem ursprünglichen Blockchain Experiment wird Schritt für Schritt ein Produkt, das versucht, digitales Sammeln mit einem bestehenden Loyalty System und konkreten Reisevorteilen zu verbinden. Und genau deshalb lohnt sich nach einem Jahr ein neuer Blick.
Neuigkeiten zu den UEFA EURO 2024 NFTs der Stadt Dortmund
Die NFTs der Stadt Dortmund zur UEFA EURO 2024, an denen wir mitarbeiten durften, sind live, können geminted werden und auch die möglichen Utilities können natürlich überprüft und geclaimed werden. Darüber hinaus durften wir in der Zwischenzeit an einer Reihe von Podcasts teilnehmen, die sich für dieses Projekt interessierten und auch das Feedback, das wir deutschlandweit und weltweit bekommen haben, war sehr positiv.
„Ich bin begeistert, dass eine Stadt wie Dortmund den Weitblick hat, ein NFT-Projekt umzusetzen, das alle Fans bei einem Event wie der EM digital zusammenbringt und sich gleichzeitig als Standort für eine der interessantesten Zukunftstechnologien positioniert. Ich selbst habe mich sofort für Deutschland entschieden und freue mich, mit meinem NFT ein Teil dieser Journey zu sein."
Anna Graf, Innovation Lead Emerging Tech bei Arvato Systems/Bertelsmann
Wir freuen uns, dass wir dieses für eine Kommune weltweit erste Projekt dieser Art technisch und im Marketing unterstützen durften und glauben, dass es sich auch im Nachhinein positiv auf den IT-Standort Dortmund auswirken wird. Hier sind die Links zu den Mints der einzelnen Kollektionen, welche noch bis zum Ende der Europameisterschaft als Free Mint offen sind:
- UEFA EURO 2024 – THE DORTMUND COLLECTION – GERMAN EDITION
- UEFA EURO 2024 – THE DORTMUND COLLECTION – FRENCH EDITION
- UEFA EURO 2024 – THE DORTMUND COLLECTION – ITALIAN EDITION
- UEFA EURO 2024 – THE DORTMUND COLLECTION – PORTUGUESE EDITION
- UEFA EURO 2024 – THE DORTMUND COLLECTION – POLISH EDITION
- UEFA EURO 2024 – THE DORTMUND COLLECTION – TURKISH EDITION
- UEFA EURO 2024 – THE DORTMUND COLLECTION – ALBANIAN EDITION
- UEFA EURO 2024 – THE DORTMUND COLLECTION – GEORGIAN EDITION

Podcasts zur "Dortmund Collection"
Auf der NFT Paris durften wir zum ersten Mal über das EURO 2024 Projekt sprechen und auf der NFT.NYC wurde bereits vor dem Start der acht Kollektionen der erste Podcast mit ALL IN NFT aufgezeichnet. Inzwischen sind einige weitere Podcasts hinzugekommen, die wir hier einmal chronologisch von Spotify aus eingebettet haben, die aber natürlich auch auf anderen Plattformen verfügbar sind. Dabei ist auch unser erster Live Podcast, dem wir im Rahmenprogramm hzum Stadtfest DORTBUNT aufgenommen haben.









